MORCEGO-NEWS

1. Platz im Deutschen Pokal: Camilo über den Erfolg mit Generali Haching

Es gibt Dinge, die sich nicht wirklich erklären lassen... So erinnert sich Camilo an ein Gespräch mit Herrn Greif, dem ehemaligen Präsidenten des Bayerischen Volleyballverbands. Genau vor 6 Jahre hat Camilo ihm beim Kaffee trinken versprochen, in den nächsten 6 Jahren einen Titel zu holen.

Camilo, wie kam es dazu, was hast du damals gedacht?
Herr Greif hat mir seit er mich kennt sehr viel geholfen und er hat immer an mich und an meine Arbeit geglaubt. Ich habe mir fest vorgenommen, mich für die Unterstützung entsprechend zu bedanken, indem ich einen Titel nach Bayern hole.

Warum hast du damals einen Zeitraum von 6 Jahren genannt?
Ich kann es nicht erklären, es war einfach so!! Ich habe ihm gesagt, dass ich in 6 Jahren einen Titel als Trainer holen würde. Ich wusste natürlich noch nicht, dass ich später einmal in Unterhaching arbeiten würde, aber ich habe immer geglaubt, dass ich es schaffen würde.

Ihr seid mit "Generali Haching" auf dem 1. Platz in der Tabelle. In 2 Wochen starten die Play-Offs. Wie siehst du Eure Chancen?
Wir sind 1. in der Tabelle, weil wir uns seit Januar nur noch auf die Bundesliga konzentrieren. Wir können seitdem besser und fokussierter trainieren, und das macht einen großen Unterschied aus. Wir werden alles uns Mögliche tun, um als 1. in die Play-Offs zu gehen, weil wir dann immer zuhause das Spiel entscheiden können. Und unsere Chancen sind sehr groß, weil unsere Spieler an sich selbst glauben und sehr fit sind.

Der erste Titel für Unterhaching und du bist dabei! Welches Gefühl ist das?
Wenn man bedenkt, dass Mihai Paduretu schon seit 10 Jahren dieses Ziel verfolgt und wir es nun ausgerechnet in dem Jahr schaffen, in dem ich als Co-Trainer dabei bin, macht mich sehr stolz und gibt mir gleichzeitig das Gefühl, dass ich viel Glück habe. Wir haben in den verganenen Monaten auch wirklich gut zusammen gearbeitet. Nicht zuletzt, weil wir auf persönlicher Ebene harmonieren und weil wir es verstehen, die Stärken des Anderen zu nutzen anstelle uns als Konkurrenten im Weg zu stehen.

Wo siehst du deine Stärker?
Ich verstehe mich zum Beispiel mit Patrick Steuerwald und Eugen Bakumowski sehr gut. Ich versuche die Probleme, die sie haben, zu lösen. Ich bin so eine "Brücke" zwischen Chef-Trainer und Spielern. Es ist auch einfacher für die Spieler mit mir zu reden, als direkt und offiziell mit dem Chef-Trainer. Und das funktioniert sehr gut. Zwischen uns herrscht Vertrauen und wir helfen uns gegenseitig. Ich habe kein Problem damit, hinter Mihai im Hintergrund zu stehen. Mir ist es zu wichtig, dass sich die Spieler und wir Trainer gut verstehen und dass wir die gleich Ziel haben - und so auch erreichen!

Was willst du noch erreichen?
Im Moment gibt nur einen Wunsch, und der ist: DEUTSCHER MEISTER 2009!

 

 

News im Frühjahr 2008

Camilo neuer Co-Trainer der 1. Bundesliga Unterhaching

Die erste Saison, in der Camilo die erste Bundesliga-Volleyballer von Unterhaching als Konditionstrainer begleitete, kam zu einem erfolgreichen Abschluss: den 3. Platz belegten die Unterhachinger schließlich - ein Erfolg für Team, Trainer und Verein.

Die Höhen und Tiefen der zurück liegenden Saison haben alle zusammen geschweißt. Da verwundert es nicht, dass Camilo in der kommenden Saison nicht mehr nur Konditionstrainer für die Jungs sein wird. Er übernimmt seit Mai 2008 auch die Rolle de Co-Trainers.

"Ich freue mich über diese neue Herausforderung" so Camilo, "schließlich bin ich ja auch Volleyballer und kann als Volleyball-Trainer noch viel mehr zur Entwicklung und zum Erfolg der Mannschaft beitragen. Als ich im April in Brasilien, in Rio, war und dort meinen A-Trainerschein verlängert habe, konnte ich von dort auch viele Anregungen und neue Ideen mitbringen. Die möchte ich nun in Unterhaching einbringen. Ich habe Spiele vom Team von Bernardinho begleitet und habe ihm übrigens ein Hachinger Trikot mit seinem Namen auf dem Rücken als Gastgeschenk mitgebracht.

Die Vorbereitung für die neue Saison hat nun bereits begonnen, das Team der neuen Saison steht mehr und mehr fest. "Ich bin sicher, dass ich an der Seite von Mihai Paduretu eine spannende, herausfordernde Zeit vor mir habe. Ich bin überzeugt, dass wir viel erreichen können und werden!"

 

Ausstieg beim VCO Kempfenhausen

Es war eine sehr sehr schwere Entscheidung - und doch ist sie nun getroffen: Camilo wird in der nächsten Saison nicht mehr als Trainer des VCO Kempfenhausen zur Verfügung stehen. Nach zwei Jahren in Kempfenhausen geht Camilo nur ungern - und auch Peter Meyndt, Initiator des Projektes Kempfenhausen und Trainer der 1. Mannschaft des VCO, lässt ihn nicht gerne ziehen. Unterhaching hat Camilo ein Angebot unterbreitet, in der Saison 2008/09 die 1. Bundesliga-Mannschaft als Co-Trainer zu begleiten. Und das ist eine Chance, die kommt so schnell nicht wieder. "Da kann ich einfach nicht nein sagen!", so Camilo.

"Ich habe natürlich vorher mit Peter Meyndt gesprochen, seine Meinung war mir sehr wichtig, bevor ich die Entscheidung getroffen habe! Peter hat mich unterstützt, er hat natürlich auch gesehen, welche Chance das für mich persönlich bedeutet. Und so sind wir gemeinsam zum Ergebnis gekommen, dass ich mich leider vom VCO verabschieden muss."

Immerhin hat Camilo noch nachträglich den Erfolg seiner zweijährigen Arbeit in Kempfenhausen sehen können: "seine" Jungs sind mit dem Verein VCO Kempfenhausen Deutscher Meister der B-Jugend geworden! "Die Jungs haben sich nach dem Sieg bei mir für alles, was sie bei mir in den zwei Jahren gelernt haben, bedankt. Das hat mich sehr gefreut zu sehen, welche Entwicklung sie in der Zeit hingelegt haben! Wir können alle stolz auf uns sein!"

 

News im September/Oktober 2007

Start in die Saison mit Höhen und Tiefen
Generali Haching kämpft um den Erfolg

Mit einem mittelmäßigen Start in die neue Saison der 1. Bundesliga mit zunächst verlorenen Spielen, dann zwei Siegen haben die Hachinger nun wieder gegen Leipzig 2:3 verloren.

Camilo, Du bist nun schon seit 4 Monaten der Konditionstrainer der 1. Bundesliga-Mannschaft Volleyball in Unterhaching. Wie siehst du rückblickend deine Arbeit?
Wir haben die letzten Monate sehr intensiv trainiert. Leider hatten wir mit Patrick Steuerwald ein Verletzungsproblem, so dass er zwei Monate nur eingeschränkt trainieren und vor allem auch spielen konnte. Ansonsten bin ich aber mit dem Ergebnis zufrieden. Die Spieler sind fit und hoch motiviert.

2 Siege und 2 Niederlagen - seid ihr damit zufrieden?
Nein, überhaupt nicht. Wir verfolgen ein ganz anderes Ziel. Aber bei unserem ersten Spiel herrschte noch viel Unruhe in der Mannschaft. Danach haben wir gegen zwei leichte Gegner gespielt. Das vierte Spiel hätten wir eigentlich auch gewinnen müssen. Nach einer Führung von 2:0 habe wir dann dennoch mit 2:3 verloren.

Wie siehst du die Mannschaft in diesem Jahr im Vergleich zur Teamzusammenstellung im letzten Jahr, als Haching den 4. Platz in der Liga errreichte?
Das ist schwer zu sagen. Ich war ja letztes Jahr nicht dabei. Aber aus meiner Erfahrung gibt es bei jeder guten Mannschaft eine Übergangssaison. Die Hachinger haben sich entschieden, eines der Top-Teams in Europa zu sein. Um sich von einer Studenten-Mannschaft wie im vergangenen Jahr zu einer Profi-Mannschaft wie in diesem Jahr zu entwickeln, muss man nun mal viele Hindernisse überwinden.

Wenn es im letzten Jahr eine Studenten-Mannschaft war und in diesem Jahr 5 Profis eingekauft wurden, müsste es doch in dieser Saison noch besser laufen?
Auf dem Papier ist das natürlich so - da sollte man alle anderen Gegener schlagen können. Dennoch müssen die Spieler erst noch viel im Kopf arbeiten. Als Studenten-Mannschaft hatten sie viel weniger Erfolgsdruck. Und damals hatten sie auch einen der besten Diagonal-Angreifer von Deutschland bei ihnen. Dieses Jahr muss sich die neue Mannschaft erst noch finden und ein neues Selbstverständnis schaffen und Selbstvertrauen aufbauen.

Was meinst du, wie lange wird der Findungsprozess noch dauern?
Ich bin seit 4 Monaten bei Generali Haching. Ich finde die Arbeit, die Mihai Paduretu dort macht, sehr sehr gut und ich bin sicher, dass diese Mannschaft bald für eine Überraschung sorgen wird. Vielleicht ja schon am Sonntag gegen die Österreichische Mannschaft im Challenge Cup.

News im August 2007

Die Chemie stimmt zwischen Generali Haching und Morcego:
Camilo ist nun fester Konditionstrainer der Bundesliga-Spieler!

Vor Start der Saison 2007/2008 ist im Traditionsverein TSV Unterhaching schon viel Neues passiert: Die Mannschaft startet mit einem neuen Namen durch: Generali Haching! Und als ob das noch nicht genug wäre, holt Mihai Paduretu 5 neue Profis mit unterschiedlichen Nationalitäten ins Team. Als zusätzliche Stärkung des Teams soll nun Camilo die Kondition der Spieler auf Vordermann bringen.

Um dieses große Ziel zu erreichen, bringt Camilo drei- bis viermal pro Woche vollen Einsatz für die Hachinger Jungs. Es wird geschwitzt, gemessen, gewogen und wie Camilo sagt: "Wenn ich mit Euch fertig bin, werdet Ihr nicht nur 5 Sätze am Stück spielen können sondern hinterher noch einen Halbmarathon laufen können!!!"

Camilo, wie fühlst Du Dich als Konditionstrainer für diesen großen, bekannten Traditionsverein?
Als wir im Juli mit dem Probetraining angefangen haben, hatte ich gleich das Gefühl, dass wir viel Spaß miteinander haben werden. Man bemerkt natürlich einen großen Unterschied zwischen dem Training für Amateur-Mannschaften und dieser Profi-Liga. Die Jungs sind immer gut drauf und bringen mir und meiner Arbeit viel Respekt entgegen. Sie wissen, was sie erreichen wollen und setzen alles daran, es auch zu schaffen.

Wie sieht dein Trainingsplan aus, wie gehst du auf die Profis ein?
Ich kann bei dieser Mannschaft alles einsetzen, was ich bis heute gelernt habe. Ich bin von Natur aus etwas exotischer als die meisten deutschen Trainer und konzentriere mich nicht nur die körperliche Verfassung sondern mindestens genauso auf die mentale Stärke jedes einzelnen Spielers. Wir haben schon viel ausprobiert, vom normalen Kraft-Zirkel-Training bis hin zum Box-Sport.

Was erwartet Mihai Paduretu von Dir?
Für ihn ist das Wichtigste, dass alle Spieler auf ein gleiches Niveau kommen und dass alle einsatzbereit sind. Besonders die Spieler, die erst vor einer Woche aus Australien und Tschechien angekommen sind, die eine lange Pause hinter sich haben. Für mich das schönste ist, dass Mihai meiner Arbeit komplett vertraut und dass ich mich in diese Mannschaft voll integriert fühle.

 

Dreißig Tage noch bis zum Start der Saison:
VCO Kempfenhausen bereitet sich mit zwei Trainingslagern vor!

Von den Profis nun zur B-Jugend: Camilo ist nicht nur Konditionstrainer, sondern auch Volleyball-Trainer des VCO-Kempfenhausen. Die besten Spieler aus Bayern werden bereits in der zweiten Saison sechsmal pro Woche von Camilo trainiert. Da die Jungs noch zur Schule gehen, bedeutet August: Schulferien und somit auch "Urlaub" für Camilo. Ab dem 1. September geht es wieder mit vollem Einsatz los.

Camilo, wie sieht die Vorbereitung des VCO auf den Saisonstart aus?
2 von meinen Jungs sind noch im Urlaub, aber der Rest ist schon wieder da, ebenso die zwei neuen Spieler. Wir fahren für unser erstes Trainingslager in dieser Saison bereits am 1. Wochenende im September an den Chiemsee. Am zweiten Septemberwochenende starten wir unser zweites Trainingslager mit einem Blitz-Turnier in Taufkirchen bei Passau.

Was erwartest Du dieses Jahr von Deiner Mannschaft?
Meine Jungs haben sich in den letzten Monaten gewaltig entwickelt. Sie werden auch älter und damit einher geht eine Gewichts- und Kraftzunahme sowie eine Portion Selbstbewusstsein. Ich erwarte, dass wir viele Sätze gewinnen und dass wir unser erstes Spiel in der Saison gewinnen können. Es wäre ein Riesen-Erfolg, nicht nur für mich, und auch sehr wichtig für die Entwicklung der Spieler.

Wie vergleichst Du den Start der letzten Saison mit dieser Saison?
Für uns war es letztes Jahr sehr schwierig, weil wir beim ersten Spiel schon gegen die alten Meister gespielt haben, Marktredwitz. Gegen so eine Mannschaft mit so viel Erfahrung zu spielen, war doch etwas zu viel für die Jungs. Dieses Jahr haben wir ebenfalls keinen leichten Gegner, aber auch einen nicht so erfahrenen Gegner. Wir spielen gegen Zirndorf, die in der letzten Saison den 7. Platz belegt haben. Beim zweiten Spiel treten wir gegen Kempten an, ein Aufsteiger aus er Bayer-Liga. Ich bin überzeugt, dass wir einen viel besseren Start haben werden.

 

News im Juli 2007

Im Juli 2007 beginnt Camilo, die Herren I des TSV Unterhaching, 1. Bundesliga Volleyball, als Fitnesstrainer zu begleiten.

Der Anruf von Mihai Paduretu, dem Trainer des Bundeslegisten, war für Camilo eine Überraschung. Camilo kannte Mihai bisher nicht persönlich, aber natürlich war ihm der Name eines der besten Trainer in Deutschland gut bekannt. Mihai hat Camilo gefragt ob er Interesse hätte, als Fitnesstrainer Teil seines Trainerteams zu werden. Er sah in Camilo die optimale Kombination Kenntnisse eines Fitnesstrainers, eines Profi-Volleyballspielers und eines Volleyball-Trainers mit A-Lizenz. Auch gibt es ja zwischen dem VCO Kempfenhausen und dem TSV Unterhaching immer schon eine enge Verbindung, da viele Jungs von Kempfenhausen dort spielen.

In der Saison 2007/2008 verfolgt Mihai mit seinen Jungs ein klares Ziel: er will endlich nicht mehr "nur" den 3. oder 4. Platz belegen sondern ganz vorne mitspielen und sich so für die Champions League in 2008 qualifizieren. Seit Camilo Mihai kennen gelernt hat, konnte er sich davon überzeugen, dass Mihai erreicht was er will. Diese Art gefällt Camilo sehr gut, weswegen er die ihm gebotenen Chance ergriffen hat.

Mihai erwartet nun von Camilo als Fitnesstrainer, dass er die Spieler in Ausdauer und Kraftausdauer mit Hinblick auf die für Volleyball relevanten Muskelpartien entscheidend verbessert. Das erste Fitness-Training startet am 3. Juli, die ersten zwei Wochen gelten als Probe. Wenn alles gut läuft, startet das Training ab dem 1. September bis April 2008 dann offiziell.

Camilo nimmt diese Herausforderung sehr gerne an. Schließlich bekommt man nicht jeden Tag die Gelegenheit, mit einem der besten Trainer in Deutschland zusammen zu arbeiten und das für eine der Volleyball-Mannschaften mit Chance auf den Deutschen Meistertitel. Camilo sieht im Tradidionsverein tolle Zukunftschancen. Er wird die Entwicklung, die er in 2006 und 2007 gemacht hat, dort fortsetzen können.

Dazu kommt, dass Camilo inzwischen die Verbindungsperson zwischen dem TSV Unterhaching und brasilianischen Spielern ist. Unterhaching lud einen Spieler aus Sao Paolo bereits zum Probespielen ein - den Kontakt hatte Camilo aufgebaut. Ob der Spieler in der nächsten Saison in Bayern spielen wird, ist noch nicht sicher. Sicher ist, dass der Verein bereit ist viel zu investieren um sein Ziel zu erreichen. Spieler aus Australien, Serbien und Tschechien haben bereits zugesagt - vielleicht gehört zur Mannschaft bald auch ein Spieler aus Brasilien.

Bisher ist der Eindruck in der Zusammenarbeit von beiden Seiten aus sehr sehr positiv. Camilo ist weiterhin begeistert von der Chance, in das Trainerteam des Bundeslegisten einzusteigen. Darüber, wie sich die Zusammenarbeit weiterentwickeln wird, werden wir Mitte Juli nach der Probe mehr wissen. Doch Camilo ist hier sehr sehr zuversichtlich und freut sich auf den Start.

 

News im Juni 2007

Teilnahme am Ultra-Bike-Marathon

Nachdem sich Camilo vom "Kampf gegen die Berge" beim Ultra-Bike-Marathon in Kirchzarten wieder erholt hat, blickt er begeistert zurück. Über 115 km ging die Strecke, dabei los waren 3.200 Höhenmeter zu bewältigen.

Camilo hat sich trotz einer gewissen Unterschätzung des Schwierigkeitsgrads des Marathons bis zum Ende durchgekämpft. Er ist stolz, diese Herausforderung geschafft zu haben - schließlich liebt er auch den Sport in der Natur. Probleme wie starke Muskelkrämpfe nach ca. 40 km Anstieg hielten ihn nicht davon ab, nach einer Pause weiter zu fahren.

Er hat viel aus der Teilnahme gelernt, auch im Hinblick auf eine noch optimalere Vorbereitung auf solche "professionellen" Rennen, bei denen er neben Olympiateilnehmern und Deutschen Meistern startet. Er wird die Erfahrung nutzen und beim 24-Stunden-Rennen im Juli 2007 in München einbringen. Auch auf diese Herausforderung freut er sich schon sehr...

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News im Mai 2007 - Bike

Camilo bereitet sich auf eine neue Herausforderung vor!

Seit einem Jahr trainiert er für den Ultra-Bike-Marathon über 115 Km mit 3.200 Höhenmetern zum Überwinden.

Welches Ziel hast du?

In erster Linie will ich einfach wissen wo meine Grenz liegt und das Event als Training nutzen. Ich habe vor, am "24 H Race" im Juli in München teilzunehmen.

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News im April 2007 - Hobby-Bereich

Rückblick auf das zweite Trainingslager der Mannschaft vom Europäischen Patentamt
Zum wiederholten Male sind die Sportler der Mannschaft EPO 4 mit einem großen Lächeln im Gesicht nach Hause gekommen – nach zwei Tagen intensivstem Training und viel viel Spaß…

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April 2007 - Die Planung für die anstehende Saison des VCO Kempfenhausen

Nachdem alle vertraglichen Details mit dem VCO nun geklärt sind, beginnt Camilo die neue Saison vorzubereiten und zu planen.

Camilo, welche Pläne hast Du für die anstehende Saison?
Bis Mai konzentrieren wir uns noch auf die Technik und die Regeneration der Spieler. Die Regionalliga ist ja schon abgeschlossen, aber für die Jungs gehen die Meisterschaften in ihren Klassen (B Jugend) noch weiter, so dass ich einige Spieler momentan aussetzen lasse.

Gibt es eine besondere Vorbereitung für Spieler dieses Niveaus?
Da wir jeden Tag trainieren, können wir sehr leicht die Intensität des Trainings steuern. Nach einer langen Meisterschaft müssen sich die Jungs körperlich erholen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass es sich um Jugendliche im Alter von ca. 16 Jahren handelt. Im Moment trainieren wir Technik und Krafttraining mit Gewichten.

Wirst Du nur in der Halle trainieren?
Nein, wir versuchen vielmehr die zwei Sportarten auf dem besten Weg zu kombinieren. Ab Mai werden wir 3mal in der Halle und 2mal im Sand trainieren.

Bleibt das Team bestehen wie in der letzten Saison?
Die Basis schon – aber wir werden im August neue Spieler hinzu bekommen. Einige haben schon zum Test bei uns gespielt und sie haben mir sehr gut gefallen.

Was das Sponsoring betrifft – bist du nun dafür verantwortlich?
Auf eine indirekte Art und Weise schon. Wir haben eine Vereinbarung getroffen in deren Rahmen ich nun auf der Suche nach Sponsoren bin. Wir haben momentan bereits zwei Erste-Hilfe-Koffer gesponsort bekommen und ab Mai werde ich mit zwei weiteren interessierten Kontakten bereits begonnene Gespräche fortführen.

 

März 2007

2007 fängt alles von vorne an!!
Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen hat Camilo den Vertrag für die neue Saison unterschrieben, die Mannschaft des VCO Kempfenhausen auch in der kommenden Saison zu trainieren.

Camilo, wie war für dich die erste Saison als Trainer der VCO?
Für mich persönlich war es sehr gut. Mit Jugendlichen zu arbeiten ist sehr viel anspruchsvoller als mit Erwachsenen. Ich fühlte mich wie ein Trainer, ein Freund, ein vertrauter Ansprechpartner für Probleme und manchmal sogar als Teil der Familie. Aber auch so hatten wir viele gute Momente und aus der restlichen Zeit habe ich ebenfalls eine gute Lektion gelernt.

Die Mannschaft hat alle Spiele verloren und nur 4 Sätze gewonnen! Waren das Deine Erwartungen?
Natürlich nicht!! Wer sich aber das Ergebnis in der Tabellenliste anschaut, sieht dort nur Zahlen. Aber in Wirklichkeit müssen wir uns die Entwicklung der Mannschaft und auch jedes einzelnen anschauen. Wir wussten von Anfang an, dass es für die Jungs nicht leicht sein würde gegen Mannschaften mit weit mehr Erfahrung zu spielen.

Aber hast Du nicht mit mindestens 4 Siegen gerechnet?
Tja, ich glaube dass jeder Trainer gewinnen möchte. Es gab Momente in denen ich überzeugt war, dass wir gewinnen könnten. Aber leider spiele ich nicht selber, und die Jungs im Spiel glaubten selbst nicht daran, dass sie gewinnen könnten. Ein anderer Faktor ist, dass es den Jungs in diesem schwierigen Alter von 14 bis 15 Jahren sehr schwer fällt, sich lange zu konzentrieren. Auch jeden Tag zu trainieren und an fast jedem Wochenende dann Spiele zu haben, so dass sie auch dann selten ihre Familie sehen können, ist ebenfalls sehr schwer für sie.

Was erwartest Du im zweiten Jahr von der Mannschaft?
Ich sehe dieses Jahr mit anderen Augen. Jetzt haben wir viel Zeit um zu arbeiten und uns auf die Saison vorzubereiten. Wir haben bereits Mitte März wieder mit dem Training begonnen und werden neue Spieler bekommen. Einige Spiele entwickeln sich sehr schnell und so bin ich insgesamt sicher, dass wir in der nächsten Saison gut spielen werden.

Hat sich etwas in Deiner Arbeit mit dem VCO verändert?
Einige Dinge haben sich tatsächlich verändert. Nun bin ich komplett verantwortlich für das Training der Regionalliga-Mannschaft. D.h. dass ich alle Trainings von Montag bis Freitag gebe und nicht mehr nur 3 Trainings pro Woche wie im vergangenen Jahr. Die beiden anderen Trainings gab bisher noch Peter Meyndt. Außerdem bin ich jetzt nun für die Sponsorenakquise verantwortlich. Eine Aufgabe, die mich fordert und die mir ebenfalls Spaß macht.

Ein letztes Wort?
Ich hoffe, dass die neue Partnerschaft zwischen dem VCO, dem BVV und meiner Firma für alle Seiten erfolgreich sein wird und wir gemeinsam neue Ziele erreichen werden.

 

Dezember

VOLLEYBALL FREIZEIT
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TRIP 2006 / VAL THORENS_FRANKREICH
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LIGA

Nach zwei Monaten unter dem "Kommando" des neuen Trainers Camilo Glober sind nun die ersten Früchte aus der Arbeit erwachsen, die nicht als oberstes Ziel das Gewinnen verfolgte. Das Hauptziel der Mannschaft aus dem Internat ist es, dass die jungen Sportler verbessern die Technik und Taktik und Erfahrung gewinnen.

8 Spiele und 8 Niederlagen! Ist es nicht der Wunsch eines jeden Trainers, oder?
Es ist schwierig mit dem Gedanken ins Spiel zu gehen, dass wir sowieso verlieren werden. Und dieser Gedanke war aber am Anfang immer ganz klar vor jedem Spiel präsent. Aber nach unserem letzten Spiel (gegen Nittenau), bei dem wir den letzten Satz mit 25 zu 27 verloren haben, haben sich einige Dinge geändert. Ich versuche, den Jungs in den Kopf zu "pflanzen", dass sie mindestens so gut sind wie ihre Gegner. Was eigentlich den Unterschied ausmacht ist, an sich selbst zu glauben und Emotionen zu zeigen.

Beziehst Du Dich damit auf das Spiel gegen Mühldorf?
Genau!! Ich könnte zu jedem Zeitpunkt Spieler aus der ersten Mannschaft (2. Bundesliga) einsetzen, und so könnten wir schon viele der Spiele gewinnen. Aber ich glaube an das Potenzial der jungen Spieler, die ich trainiere. Wir haben den ersten Satz gegen Mühldorf mit 22 zu 25 verloren, und so sind wir ziemlich verunsichert in den zweiten Satz gestartet und haben mit 14 zu 25 verloren. Aber in keinem Moment habe ich aufgehört, an einen Sieg zu glauben. Ich wusste, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Jungs selbst daran glauben, dass sie gewinnen können. Wir haben einen Satz mit der selben Besetzung gewonnen, und zwar mit 25 zu 14, und im Tie Break fehlte dann nur noch etwas Ruhe um das Spiel des Gegners in den schwierigsten Situationen lesen zu können. Wir haben dann mit 13 zu 15 verloren, und mit diesem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Ich bin sicher, dass wir bald unseren ersten Sieg schaffen werden.

Ist es wahr, dass bisher keine Mannschaft in ihrem ersten Jahr in der Regionalliga ein Spiel gewonnen hat?
Das ist wahr. Und keiner hat erwartet, dass wir es schaffen würden, einen Satz zu gewinnen, und zwar ohne Unterstützung durch Spieler der ersten Mannschaft.

Gibt es große Unterschiede zwischen der ersten Mannschaft und Deinem Team?
Natürlich, und zwar in allen Aspekten: Kraft, Erfahrung, Alter etc.

Was ist Deine Einschätzung für die nächsten Spiele?
Ich möchte mindestens 4 Spiele gewinnen - und es wäre wunderbar, wenn wir am Samstag gegen Dachau damit beginnen könnten!

Durch das Ergebnis gegen Mühldorf (2 zu 3) hast Du viel an Vertrauen gewonnen - ist es nicht riskant, so zu denken?
Ich bin von Natur aus ein Gewinner. Ich mache das unmögliche, um zu gewinnen. Seit Beginn habe ich Pläne, und werde diese nicht verändern. Ich glaube an das Team - das würde ich nicht sagen, wenn ich nicht ehrlich überzeugt wäre. Das Spiel gegen Dachau ist ein anderes, und sie haben viel mehr Erfahrung als das Team aus Mühldorf. Das wird sehr schwierig werden, aber wer weiß, vielleicht wird das der Weg zum ersten Ziel!

NOVEMBER

VOLLEYBALL FREIZEIT
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LIGA

VCO Kempfenhausen!!
Ich arbeite nun seit fast einem Monat zusammen mit Peter Meyndt und die ersten positiven Ergebnisse sind bereits sichtbar. Obwohl wir noch kein Spiel in der Regionalliga gewonnen haben, steigt jeden Tag das Vertrauen und mein Team ist immer besser vorbereitet. Nicht nur in der Regionalliga sondern auch bei den deutschen Auswahl-Meisterschaften (Bayern) haben sich die Spieler aus dem Internat gut geschlagen. Die Jungs, die erst seit vier Wochen zusammen spielen, haben einen 3. Platz geschafft, vier der Spieler sind zur Auswahl für die Deutsche Nationalmannschaft vorgeschlagen worden.: Leopold Angerer, David Panev, Aurel Grießhammer e Wolfgang Schwab. Ich gratuliere!!

Camilo, was gibt es Neues?
Nun an erster Stelle möchte ich nennen, dass ich sehr gut begrüßt und empfangen wurde. Das ist natürlich wichtig um in Ruhe arbeiten zu können. Herr Meyndt und ich, wir verstehen und uns sehr gut und versuchen sooft wie möglich unsere Meinungen auszutauschen. Das Team an sich vertraut sich selbst und meiner Arbeit von Tag zu Tag mehr.

Bis jetzt gibt es noch keinen Sieg! Welche Erwartungen hast du?
Von Sieg sprechen wir jeden Tag. Ansonsten müssten wir nicht trainieren!! Die Jungs brauchen ein Ziel, und das ist ein Spiel zu gewinnen. Mein Ziel ist außerdem, dass sich jeder Spieler entwickelt, und zwar sowohl auf der technischen und physischen Seite als auch als Person auf der intellektuellen und menschlichen Seite.

Ok, aber hat das Team die Möglichkeit ein Spiel zu gewinnen oder nicht?
Soweit ich weiß hat bis jetzt noch kein Team in Kempfenhausen im ersten Jahr ein Spiel gewonnen. Ich könnte natürlich mit zwei oder drei Spielern aus der ersten Mannschaft (2. Bundesliga) spielen. Dann sähe das ganze schon anders aus. Aber das ist nicht mein Ziel. Im Moment habe ich nur einen Spieler aus dem 1. Team. Mit ihm verfolge ich das Ziel, die Erfahrungen, die er in der 2. Bundesliga gesammelt hat den anderen Spielern zu vermitteln.

Du hast gesagt dass die Jungs erst seit vier bis sechs Wochen zusammen spielen. Wo kommen Sie her?
Die Mehrzahl der Spieler hat bisher nur in der Bezirksliga Erfahrungen gesammelt, das ist ein Unterschied von drei Ligen zur Regionalliga. Sie haben unterschiedlichen Vereinen gespielt: Garching, Grafing, Mühldorf und weitere.

Heißt das dass sie für das Internat und und für ihren früheren Verein spielen?
Nicht alle aber die Mehrzahl. Das nennt sich "Doppelspielrecht”.

 

OKTOBER

Endlich startet wieder die Saison. Camilo übernimmt den VCO Bayern Kempfenhausen, das Internat für die besten Volleyballspieler in Bayern. Er wird dort die Regionalliga-Mannschaft (Jahrgänge 90/91) trainieren. Er freut sich sehr auf diese neue Aufgabe und kann es kaum erwarten, die Jungs kennen zu lernen.

Das erste Spiel, dass Du, Camilo, als Trainer der Regionalliga VCO Kempfenhausen begleiten wird, ist ironischerweise gegen Marktredwitz. Was ist das für ein Gefühl?

Ich finde es lustig. Gleich im ersten Spiel treten wir gegen den Verein und die Mannschaft an, bei der ich meine Karriere als Volleyball-Spieler in Deutschland nach einem Unfall beenden musste. Aber ich denke, dass es eine angenehme Erfahrung wird. Jetzt sind in der Mannschaft ja andere Spieler als vor 10 Jahren, als ich dort gespielt habe, und die Bedeutung ist auch eine ganz andere.

Welchen Rat hast Du für das Spiel?

Es ist klar, dass Marktredwitz einen enormen Vorteil hat – sowohl in der Erfahrung der Spieler als auch in der Kraft. Aber das wichtigste ist, dass die Jungs locker spielen und dass sie das umsetzen, was sie im Training gelernt haben. Das Spielergebnis an sich ist jetzt nicht relevant.

 

SEPTEMBER

Camilo fliegt nach Brasilien und wird dort die brasilianische Nationalmannschaft der Damen (Volleyball) treffen und kennen lernen. Die Brasilianerinnen kommen im Herbst nach Lohhof zu einem Freundschaftsspiel und Camilo wird ihr Betreuer von Seiten des Bayerischen Volleyball Verbands sein.

Wie jedes Jahr hat sich Camilo im September für den Winter vorbereitet. Dafür reiste er Anfang September nach Brasilien, wo er seine Ferien nutzte, um sich körperlich und diktaktisch auf die Saison 2006/2007 vorzubereiten. Die Reise nach Rio de Janeiro war ebenfalls notwendig, um die Kontakte mit einigen Vereinen und Organisationen, mit denen Camilo seit Jahren in Verbindung ist, zu verstärken. Einige weitere Infos gibt er uns im Folgenden:

Warum reist Du immer nach Rio?

Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. Der erste ist, dass ich dort die besten Kontakte zu Sportvereinen habe – vom Brasilianischen Volleyballverband bis zum Verband für Wintersportarten.

Drei Wochen sind ja nicht besonders viel Zeit – wie hast Du diese Zeit aufgeteilt?

In der ersten Woche war ich nur am Strand – mit den brasilianischen und internationalen Trainern, die ihre Teams für die nächste Etappe der Beachvolleyball-Weltmeisterschaften in Vitória in Bahia vorbereitet haben. In der zweiten Woche habe ich die Vereine mit männlichen Jugendmannschaften besichtigt. In der gleichen Woche habe ich den Verein Rexona Ades (Brasilianische Meisterschaften für die Damen) bei einem Freundschaftsspiel gegen die brasilianische Jugendauswahl (weiblich) besucht. Und schließlich bin ich mit dem Brasilianischen Verband für Wintersportarten in Kontakt getreten, da ich ja auch Snowboard-Lehrer bin.

Welche Erfahrungen konntest Du sammeln, welche Meinung hast Du Dir während der Reise gebildet?

Ich habe gesehen, dass Brasilien sehr gut im Volleyball repräsentiert ist. Dort wird auch Beachvolleyball sehr sehr ernst genommen. Brasilien hat dieses Jahr 25 Medaillen gewonnen, an zweiter Stelle steht Deutschland mit 4. Das sagt ja schon alles aus.

In der Halle erlebt das brasilianische Volleyball ebenfalls eine sehr positive Phase, mit exzellenten Spielern, sowohl im weiblichen als auch im männlichen Bereich. Es war toll, bei den Spielen der Jugendlichen zuzuschauen – das Niveau ist sehr sehr hoch.

Nun wieder in Deutschland – was sind jetzt Deine Pläne?

Ich bin aus Brasilien am 01. Oktober zurückgekehrt – noch am gleichen Nachmittag bin ich nach Friedberg weiter gefahren, um das zweite Spiel der Regionalliga-Mannschaft (Süd-Ost) vom Verein VCO Kempfenhausen zu sehen. Diese Mannschaft habe ich schließlich seit Oktober als Trainer übernommen, d.h. also den Jahrgang 90/91. Ich bin sicher, dass es eine tolle Saison werden wird voll Überraschungen.

Du bist schon seit vier Jahren in München, aber du trainierst zum ersten Mal Jugendliche. Wie ist das nun für Dich, macht das einen Unterschied aus?

Ich habe die Jungs letzten Donnerstag kennen gelernt, seitdem hatten wir erst zwei Trainings. Das ist natürlich sehr früh, um etwas Konkretes sagen zu können. Die Jungs müssen sich an mich gewöhnen und an die Situation mit theoretisch zwei Trainern.

Zwei?? Wieso das?

Nun, ich bin der Trainer des Regionalliga-Teams, aber gleichzeitig gehören fast alle Spieler zur Bayerischen Auswahl, die vom Landestrainer Peter Meyndt trainiert wird. Somit haben sie zwei Trainer mit – natürlich – unterschiedlichen Persönlichkeiten. Natürlich tauschen Peter Meyndt und ich uns regelmäßig aus, und ich bin sicher, dass uns unsere Wege zum gleichen Ziel bringen werden.

Und welches Ziel ist das?

Das oberste Ziel ist, den einzelnen Spieler “wachsen” zu lassen. Im Internat Kempfenhausen gibt es zwei Mannschaften: eine spielt in der Regionalliga, eine in der zweiten Bundesliga. Die Teams können nicht aus der Liga absteigen, weil die Spieler, die ja vergleichsweise sehr sehr jung sind (88/89 – 90/91), die Chance bekommen sollen, ausreichend Erfahrungen zu sammeln um bald in der 1. Bundesliga spielen zu können.

 

AUGUST

Wieder einmal hat Morcego im Rahmen des Münchner Ferienpasses Beachvolleyball für Kinder und Jugendliche angeboten. Leider hat uns dieses Jahr das Wetter nicht geholfen - mit den Sommerferien kam auch der Regen. Somit fiel das Beachen leider fast jede Woche aus. Aber: der nächste Sommer kommt, bestimmt.

SOMMER 2006!

Seit 2004 arbeitet Camilo in Partnerschaft mit dem Bayerischen Volleyball Verband (BVV). Er erzählt, was diese Partnerschaft beinhaltet:

Wie sieht die Partnerschaft mit dem BVV aus?
Der Anfang dieser schönen, langfristigen Partnerschaft war – mehr oder weniger – ein Zufall: Seit 2003 arbeite ich als Volleyballtrainer in München. Im Sommer 2004 hatten wir eine Anfrage von der Stadt München, am LILALU
(Umsonst und Draußen) teilzunehmen und dort kostenlos Beachvolleyballtraining für die Kinder anzubieten. Die Idee gefiel uns sofort, diese tolle Initiative der Stadt München zu unterstützen. Damals hatten wir aber noch keine große Erfahrung und wussten nicht, wie wir dieses (nicht gerade kostengünstige) Projekt realisieren könnten. Und so haben wir uns an Familie Greif gewandt, (Herr Greif ist der Präsident des BVV) und mit seiner Hilfe haben wir es geschafft! Wir konnten Beachvolleyball beim LILALU anbieten, und es war für alle Seiten ein großer Erfolg.

Damals begann ich auch in der Beacharena Trainings zu geben, die von der Familie Greif geleitet wird. Dort haben wir in 2005 im Rahmen des Münchner Ferienpasses mit mehr als 30 Kindern pro Tag Beachvolleball für Kinder fortgesetzt.

In diesem Jahr sind wir nun mit vielen Gruppen vom EPO (Europäisches Patent Amt bzw. European Patent Office) fast jeden Abend in der Beacharena. Und wir haben viele Pläne für die Zukunft, gemeinsam mit dem BVV und/oder der Familie Greif. Da wir uns sehr gut verstehen, werden wir sicherlich viele davon auch umsetzen können.

Und Kempfenhausen! Was ist da los?
VCO Bayern Kempfenhausen ist ein Internat für die besten Volleyballspieler in Bayern. Anfang Juli habe ich eine Anfrage bekommen, die Regionalliga-Mannschaft (Jahrgänge 90/91) zu trainieren. Das Angebot ist sehr interessant und für mich als Trainer eine Gelegenheit, mein ganzes Können zu zeigen. Ich habe dort zudem auch die Möglichkeit, an der Seite von Peter Meyndt zu arbeiten, der auf nationaler Ebene eine wichtige Rolle spielt.

Ist alles schon entschieden oder seid Ihr noch in Verhandlungen?
Am Anfang gab es natürlich ein paar Dinge zu verhandeln wie Gehalt, Sponsorship und Ferien. Aber wir haben uns geeinigt und ab Oktober werde ich mit dem Training in Starnberg beginnen.

Apropos Starnberg? Wieso machst Du dort nicht weiter?
Dass ich Starnberg nicht noch eine weitere Saison trainiere war schon klar. Nach der letzten Saison war eine Pause das Beste. Wir hatten gute aber auch schlechte Momente, aber vor allem war die Mannschaft emotional nicht auf alle möglichen Spielausgänge vorbereitet. Wir haben die Chance verpasst, in der Regionalliga zu spielen weil wir ein Spiel gegen den vorletzten der Tabelle verloren haben. Aber die Entscheidung, Kempfenhausen zu trainieren, hat nichts mit Starnberg zu tun.

Die Saison beginnt am 30. September. Aber Du beginnst erst im Oktober. Warum?
Auf der einen Seite ist es sehr schade, aber auf der anderen sehe ich da kein Problem, weil mich Peter Meyndt unterstützt. Aber der Grund, weswegen ich erst im Oktober beginnen kann, ist weil ich im September in Brasilien ein Praktikum bei Rexona-Ades (Meister der Damen der brasilianischen SuperLiga 2006) absolvieren werde. Für mich persönlich ist das ein großer Schritt nach vorne in meiner Karriere als Trainer. Die Chance zu haben, die besten Spielerinnen Brasiliens beim Training zu begleiten und die neuesten Techniken, die in Brasilien eingesetzt werden, zu studieren.

Die weibliche brasilianische Auswahl wird im Oktober in Deutschland spielen. Inwiefern betrifft Dich dies?
Ich war sehr begeistert von der Idee von Herr Greif: Er wünscht, dass ich die brasilianische Auswahl betreue, wenn sie nach Lohhof kommen und hier spielen werden. Da ich dann einige Spielerinnen schon kenne, werde ich sie noch besser betreuen können.